2010
02.08

Ruhephasen

Winter- oder Trockenruhe:

Vergleicht man das Klima zwischen z.B. Buenos Aires und Köln stellt man Fest das Sommer und Winterzeit sozusagen vertauscht sind. Dort ist es im Juli mit maximal 8-14°C und kaum Regen Winterzeit und zwischen Dezember und März ist es Sommer (20-28°C) und es regnet viel. Da es den wenigsten Menschen möglich ist das Terrarium mitten im Juli hier auf 14°C runterzukühlen, verschiebt sich die Trockenruhe meist in den Novemer oder Dezember hinein. Was bei Nachzuchten nicht wirklich schlimm ist, sie kennen es ja nicht anders.

Dabei graben sich die Tiere oft selbständig tief in den Boden ein und fahren den Stoffwechsel sehr weit runter, das Darmvolumen schrumpft um fast die Hälfte, die Nährstoffaufnahme ist bis auf ca. 40% runtergefahren und die Nahrungsaufnahme ist eingestellt. So verharren die Tiere in der Regel 2-3 Monate. Im Terrarium sollte man in dieser Zeit etwa 1 mal Wöchendlich Sprühen und monatlich den Frosch kontrollieren indem man ihn vorsichtig freilegt und und schaut ob er sich bewegt. Vor der Winterruhe sollte Kontrolliert werden ob evtl. Parasiten im Darm sind um das Tier in der Winterruhe nicht unnötig zu gefährden. Dann sollte man es langsam wieder etwas Wärmer und feuchter gestalten um den kleinen aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Hier kann man ein Jahresdiagramm von Buenos Aires sehen, mit Höchst- und Tiefsttemperaturen und Niederschlagsmenge.

Die Sommerruhe:

Ist ein Schutzmechanismus für sehr heiße Sommer über 30°C. Dabei werden, sollte die Hitze lange anhalten, Futter und Wasser knapp. Um Energie zu sparen und sich vor´m ausdrocknen zu schützen graben sich die Tiere auch hier tief in´s  Erdreich ein und verharren dort bis es wieder etwas erträglicher wird. Je nachdem wie lang es so heiß ist kann die Kryptobiose zwischen wenigen Wochen und mehrerer Monate andauern.

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